In den meisten Fällen wird eine solche Kürettage allerdings in Kombination mit einer sogenannten Hysteroskopie durchgeführt, also einer Spiegelung der Gebärmutterhöhle. Die Gebärmutterausschabung kann sowohl zu diagnostischen als auch therapeutischen Zwecken durchgeführt werden. Je nach Ursache kann sie allerdings auch mittels Absaugung des Gewebes durchgeführt werden.
Warum Ausschabung in den Wechseljahren?
Gerade zur Entfernung von Myomen und Polypen reicht eine Kürettage (Gebärmutterausschabung) oftmals nicht aus. Die fraktionierte Abrasio ist eine Vorgehensweise der Gebärmutterausschabung, bei der das Gewebe in zwei Anteilen entnommen wird. Die Gebärmutterausschabung (Abrasio, Kürettage) wird bei vielen Frauen zur Diagnostik und gleichzeitigen Therapie bei unterschiedlichen Symptomen eingesetzt. Durch das Östrogen ist die Schleimhaut der Gebärmutterhöhle angewachsen, das Progesteron bewirkt jetzt eine weitere Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des befruchteten Eies. Die Gebärmutterschleimhaut ist nun hoch aufgebaut und wartet darauf, dass sich eine befruchtete Eizelle einnistet. In der ersten Hälfte Ihres Monatszyklus sorgt das Geschlechtshormon Östrogen dafür, dass sich die Zellen der Gebärmutterschleimhaut teilen und sie sich dadurch stark verdickt.
Gebärmutterausschabung (Kürettage oder Abrasio)
Ein Pathologe untersucht die Schleimhaut nach der Gebärmutterausschabung dann mikroskopisch und kann so eventuelle Veränderungen der Zellen erkennen, die beispielsweise auf Krebs hinweisen. Eine Ausschabung kann aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen (z.B. bei Fehlgeburt oder zur Abtreibung) durchgeführt werden. Diese Technik kommt häufig bei Schwangerschaftsabbrüchen zum Einsatz und ist meist schonender als die Ausschabung.
- Der äußere Muttermund schließt sich meist schon innerhalb weniger Tage.
- Die Gebärmutterspiegelung ist besonders bei unklaren Ursachen eine sinnvolle Ergänzung zur Gebärmutterausschabung.
- Das dabei gewonnene Gewebe wird dabei aufgefangen, mit Formaldehyd konserviert und zur feingeweblichen Untersuchung an den Pathologen (Facharzt, der das Gewebe untersucht) weitergeleitet.
- Auch auffällige Zellabstriche bei der Vorsorgeuntersuchung oder verdächtige Befunde im Ultraschall können mittels einer Gebärmutterausschabung abgeklärt werden.
- Anschließend wird der innere Muttermund mittels sogenannter Hegarstifte geweitet, sodass eine Curette (eine Art Löffel mit scharfen Rändern) in die Gebärmutterhöhle eingeführt und das zu entfernende Gewebe ausgeschabt werden kann.
Ursache können die Hormonstörungen oder gutartige Zellveränderungen in der Gebärmutterschleimhaut (zum Beispiel Polypen) sein. Polypen oder Myome können durch eine Ausschabung der Gebärmutter allein meist nicht entfernt werden. Bevor eine Spiegelung der Gebärmutter durchgeführt wird, sprechen der Gynäkologe und der Anästhesist (Narkosearzt) ausführlich mit der Patientin, um Risikofaktoren auszuschließen. Sollte dies nicht der Fall sein, dann ist eine erneute Ausschabung notwendig – in einigen Fällen kann das Gewebe aber bereits in der Gebärmutterspiegelung selbst entfernt werden.
Wie lange krank nach Fehlgeburt ohne Ausschabung?
- Auch bei der ambulanten Gebärmutterausschabung bleiben Sie nach dem Eingriff noch für einige Stunden unter Beobachtung – so lange bis Sie sich fitt für den Heimweg fühlen.
- Die Gebärmutterausschabung dauert in der Regel nur 5-10 Minuten.
- In den meisten Fällen kann es nach einer Ausschabung zu einem veränderten Zyklus kommen.
- In schweren Fällen muss der Frauenarzt die Gebärmutter vollständig entfernen (Hysterektomie).
- Die fraktionierte Abrasio ist eine Vorgehensweise der Gebärmutterausschabung, bei der das Gewebe in zwei Anteilen entnommen wird.
- Die Ausschabung der Gebärmutter wird meist ambulant in der gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses, oder direkt beim Gynäkologen durchgeführt.
Ein operativer (instrumenteller, chirurgischer) Schwangerschaftsabbruch kann prinzipiell mittels Ausschabung erfolgen. Diese sind oft auf eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometritis) zurückzuführen. Auch vermehrte, verstärkte oder unregelmäßige Regelblutungen sind mögliche Gründe für eine Ausschabung.
Hysteroskopie, fraktionierte Abrasio
Die Ausschabung wird von Frauenärzten durchgeführt und zählt zu den kyngs casino Routineeingriffen. Der Frauenarzt wird entscheiden, ob eine erneute Operation notwendig ist oder ob eine Blutstillung zum Beispiel mithilfe von Medikamenten (Hämostatika) ausreicht. In der Regel wählt man dafür aber die meist sanftere Methode der Absaugung (Saugkürettage).
Die Ausschabung der Gebärmutter wird meist ambulant in der gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses, oder direkt beim Gynäkologen durchgeführt. Falls nicht alle Gewebereste per Absaugung entfernt werden konnten, muss möglicherweise eine zweite Saugkürettage erfolgen. In Deutschland werden circa 80% aller Schwangerschaftsabbrüche mittels dieser Methode durchgeführt.
In den meisten Fällen kann es nach einer Ausschabung zu einem veränderten Zyklus kommen. In einigen Fällen lassen sich diese jedoch auf eine zu tiefgehend durchgeführte Ausschabung oder zurückgebliebene Gewebereste zurückführen und können somit starke Blutungen auslösen. Auch leichte Nachblutungen sowie Schmerzen oder Veränderungen des Zyklus, können zu den Folgen der Kürettage zählen.
Wird die Gebärmutterschleimhaut jedoch mittels eines gynäkologischen Eingriffs entfernt, ist dies meist schwerwiegender als bei einer normalen Monatsblutung. Die Ausschabung der Gebärmutter und damit die Entfernung der Gebärmutterschleimhaut ist der von Frauenärzten am häufigsten durchgeführte Routineeingriff. Die Ausschabung ist ein operativer Eingriff, bei dem der Frauenarzt die gesamte Gebärmutterschleimhaut oder Teile davon entfernt. Der Eingriff wird in der Regel ambulant durchgeführt und findet meist unter einer kurzen Narkose (Kurznarkose) oder einer Sedierung (Dämmerschlaf) statt. Er dauert etwa 15 Minuten und wird meist ambulant durchgeführt.
